Baumbank

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Die Geschichte der Baumbänke reicht weit in die Vergangenheit. Schon auf historischen Fotos sind sie immer wieder zu sehen. Sie zieren Gärten und prachtvolle Parkanlagen. Der Trend der Baumbank hat sich bis heute durchgesetzt. Nicht nur auf Grund ihrer schönen Optik sondern auch auf Grund ihrer vielen Vorzüge im heimischen Garten. Sie hat nicht nur etwas romantisches an sich sondern auch jede Menge praktischer Vorzüge im Sommer-Alltag. Es gibt sie in vielen Formen, Farben und Designs. Auch das Material reicht von Holz bis Metall und erlaubt es Besitzern der verschiedensten Gärten eine Rundbank oder eine Halbrundbank passend zu ihrem Garten zu finden. Es gibt sie für Bäume mit besonders dicken Stämmen aber auch für Bäume mit dünnen Stämmen. Dank unterschiedlicher Innendurchmesser sind nur wenig Grenzen gesetzt. Durch Witterungsbeständiges Holz wie Eukalyptusholz, Kiefernholz oder tropisches Teakholz benötigen moderne Baumbänke nur wenig Pflege und trotzden selbst dem härtesten deutschen Winter.

Wer einen eher klassischen oder nostalgischen Garten hat, zum Beispiel einen Rosengarten, sollte sich unbedingt Baumbänke aus Metall ansehen. Mit liebevollen Verzierungen sind sie eine Bereicherung für jeden klassischen Garten.

Baumbänke aus Metall

Baumbänke aus Metall haben den großen Vorteil, dass sie wetterbeständiger sind als ihre
Gegenstücke aus Holz. Meist sind sie im klassischen Design verziert und verschnörkelt, sodass sie gerade in historischeren Gärten ein schönes Bild abgeben.deuba grosse baumbank 360 grad metall

Die Rückenlehne solcher Metallbaumbänke ist oft bewusst sehr hoch gestaltet damit Pflanzen die Chance haben an ihnen hochzuranken. Das nostalgische Design der
Baumbänke hat jedoch auch einen Nachteil. Die feinen Verzierungen die sich oft durch die komplette Bank ziehen sind ein hervorragender Weg für Wind.
Durch die großen Spalten in der Bank kann Zugluft gelangen, welche bei einem längeren Sitzaufenthalt im Schatten ungemütlich werden kann. Auch können manche Modelle mit vielen kleinen Verzierungen auf dauer weh tun. Abhilfe dagegen schaffen allerdings Sitzkissen und Sitzkissen mit integriertem Rückenkissen. Wem die obere Kante der Rückenlehne zu sehr drückt kann sich hervorragend mit einem Schaumstoffpolster Abhilfe schaffen. Hierbei handelt es sich um eine Art Schlauch aus Schaumstoff. Dieser kann aufgeschnitten und einfach auf der Kante der Baumbank angebracht werden.

baumbänke aus metall

Moderne Baumbänke aus Metall sind meist pulverbeschichtet und besitzen recht flache, jedoch luftdurchlässige Sitzflächen. Durch die nostalgisch geschwungenen Verzierungen muss man jedoch die oben genannten Kompromisse in Kauf nehmen. Um zu verhindern, dass eines Tages Rost auftritt, kann man das Metall der Bank mit ein wenig Aufwand sehr gut pflegen.

Auf Grund des Materials sind Baumbänke aus Metall besonders robust. Moderne Beschichtungstechnik und stabiles Metall führen zu einer langen Lebensdauer und wenig Folgeaufwand.
Die typische Höhe einer Metallbaumbank liegt bei ca. 80cm bis 90cm.  Die Sitzhöhe liegt meist um die 45cm.

Vorteile

  • Wetterbeständig
  • Nostalgisches, klassisches Design
  • Stabil

Nachteile

  • Luftdurchlässig
  • Schwer
  • Nach Jahren irgendwann Rost

Wenn man für einen ohnehin nostalgischen Garten noch das i-Tüpfelchen sucht, ist eine schön verzierte Baumbank aus Metall sicherlich genau das richtige!

Baumbänke aus Stahl

Der wiederverwendbare Rohstoff Stahl eignet sich hervorragend für die Produktion von Baumbänken und Rundbänken. Der vielfältige Werkstoff begegnet einem überall im Leben.  Hergestellt wird er aus Eisenerz, Koks, Legierungsstoffe und Zuschlagsstoffe wie zum Beispiel Kalk. Nach der weiteren Verarbeitung zu Roheisen werden die Stoffe im Hochofen bei über 1500 Grad geschmolzen und anschließend in Schlacke und Metall getrennt. Aus dem nun gewonnenen Roheisen kann der Stahl produziert werden. Durch das aufblasen von Sauerstoff im Ofen verbrennt der noch vorhandene Kohlenstoff im Roheisen. Das Ergebnis ist Rohstahl. Hieraus werden allein in Deutschland mittlerweile über 2000 verschiedene Stahlarten hergestellt. Der perfekte Grundstoff für Baumbänke und Rundbänke.

Baumbänke aus Eisen

Auch wenn umgangssprachlich häufig von Baumbänken aus Eisen gesprochen wird, so findet pures Eisen in der Regel keine Verwendung bei der Baumbankproduktion. Der Rohstoff ist unverarbeitet viel zu brüchig um als stabile Bank zu taugen. Daher wird meist auf die weiterverarbeitete Form des Eisens, nämlich Stahl, zurückgegriffen.

Baumbänke aus Holz

Die meisten im Handel erwerblichen Baumbänke bestehendeuba baumbank holz 360 grad gross
heutzutage aus Holz. Auf Grund des natürlichen Aussehens und dem hohen Sitzkomfort sind Holzbaumbänke der Verkaufsschlager. Durch die Natürliche Schutzfunktion hochqualitativer Holzarten in Verbindung mit der richtigen Pflege halten die Holzbänke sehr lang und trotzen selbst den härtesten Wetterbedingungen.

baumbänke aus holz

Holzarten

Ein paar Holzarten haben sich beim Bau der Baumbank besonders bewährt. Hierzu zählen vor Allem Eukalyptusholz, Akazienholz, Kiefernholz, Eiche, Teak und Yellow Balau (Auch Bangkiraiholz genannt). Alle aufgeführten Holzarten sind von Natur aus sehr Holzartenwetterbeständig und haben sich als hervorragende Materialien im Alltag erwiesen. Besondes asiatische Hölzer weisen eine hohe natürliche Wetterfestigkeit auf. Da Baumbänke ausschließlich im Außenbereich verwendet werden ist es wichtig, dass sie aus belastungsfähigem und widerstandsfähigem Hartholz gefertigt werden.

Auch wenn alle oben genannten Holzarten perfekt für den Außenbereich sind, so gibt es dennoch einige Unterschiede. Nicht nur die Farbe und das Herkunftsland unterscheiden sich. Auch gibt es interessante Eigenschaften die jedes Holz so einzigartig machen. Wenn Teakholz zum Beispiel nicht behandelt wird, so verfärbt sich die Teakholz-Baumbank nach einiger Zeit silbergrau. Diese so genannte Patina-Schicht ist nicht schädlich und von manchen Menschen sogar gewünscht. Ist diese Schicht nicht gewünscht empfiehtl es sich, die Baumbank bzw. Rundbank regelmäßig (1x pro Jahr) mit Teak-ÖL zu pflegen. Somit behält diese ihre ursprüngliche Farbe und ist zusätzlich optimal gegen Wettereinflüsse geschützt.

Warum Holz?

In erster Linie ist die Wahl des Materials eine Geschmackssache. In normalen Gärten und Parkanlagen machen Bänke aus Holz meist mehr her als ihre Gegenstücke aus Metall. Da Metallbänke meist stark verziert sind, passen diese besser in nostalgische Gärten. Ein weiterer Vorteil einer Baumbank oder Rundbank aus Holz ist ihr natürlicher Look. Holz passt sich perfekt dem Erscheinungsbild eines Gartens an und sorgt für ein homogenes Erscheinungsbild. Außerdem sind die Sitzflächen bei den Holzbänken um einiges gemütlicher als bei Metallbänken. Durch glatte und große Oberflächen und die natürliche Wärme, die das Holz ausstrahlt wird es nicht so schnell kalt und auch der Sitzkomfort ist durchgehend gegeben. Für einen noch größeren Sitzkomfort sorgen Sitzkissen oder andere Polster.

Durch die Verwendung natürlicher Rohstoffe können fossile Rohstoff gespart werden. Holz wächst in einem überschaubaren Zeitraum regelmäßig nach und wird schon heute für die industrielle Produktion, nicht nur von Baumbänken, professionell und nachhaltig kultiviert. Zusätzlich haben Bäume den Vorteil, dass sie während ihrer Wachstumsphase Sonnenenergie speichern und ihrer Umgebung ebenfalls CO2 entziehen. Hierdurch wird die Umwelt nicht nur verschont sondern sogar verbessert. Erst bei der Verbrennung des Holzes wird die gleiche Menge an CO2 wieder an die Umwelt abgegeben. Da durch diesen Vorgang ein ausgewogenes CO2-Verhältnis besteht sind spricht man auch von klimaneutralen (bzw. CO2-Neutralen), nachhaltigen Rohstoffen. Im Gegensatz zu Öl und anderen nicht-nachwachsenden Rohstoffen kann Holz auch heimisch angebaut werden und muss daher nicht zu lasten der Umwelt erst importiert werden. Auch diese Gründe sollte man beim Kauf einer Baumbank bedenken. Auf diese Weise kann man mit dem Kauf einer Baumbank oder Rundbank aus Holz die Umwelt schonen und auch den ländlichen und regionalen Raum fördern.

Halbrunde 180° Baumbänke

Nicht jede Baumbank muss 360° haben undasolo baumbank halbrund metall um den kompletten Baumstamm gehen.
Gerade Bäume, welche direkt an Hauswänden gepflanzt sind erlauben es nicht, eine 360-Grad Baumbank zu verwenden.

Gerade für Hauswände, Hecken und Co. gibt es halbrunde 180° Baumbänke. Auch die stilvollen Halbkreise gibt es aus Holz und aus Metall.

Runde 360° Baumbänke

Im Gegensatz zu den halbrunden Baumbänken dienen runde Baumbänke dazu, einen Baum komplett zu umschließen. Dabei ist es egal ob sie aus Metall oder Holz sind. Runde Baumbänke bieten mehrere Vorteile. Durch ihre 360 Grad-Form haben häufig bis zu 8 Menschen auf einer einzigen Bank platz. bestseller baumbank grosse baumbank 360 grad von deubaHierdurch kann man gemütlich im Schatten des Baumes Gespräche führen und sich auf gesunde Art und Weise bräunen.
Auch ist eine regelmäßig Rotation möglich, sodass jeder die Chance hat mal mehr und mal weniger Schatten beziehungsweise Sonne abzubekommen. In Verbindung mit den richtigen Sitzauflage kann man im Sommer Stunden lang auf der Baumbank verbringen.

Die Stammdicke

Runde Baumbänke gibt es für nahezu Stammdickejede Stammdicke. Baumstämme mit einem Durchmesser von 80cm sind überhaupt kein Problem.  Dank der großen Auswahlmöglichkeit findet man im Internet für jeden Stamm die passende Baumbank. Eine weitere Möglichkeit ist es, eine Baumbank um einen neu gepflanzten Baum zu setzen und diesen in die Bank hineinwachsen zu lassen. Zum einen gewährt die runde Baumbank Schutz und zum anderen kann man mitverfolgen wie sich der Baum an die Bank anpasst.

Tipp: Machen sie regelmäßig Fotos vom neu gepflanzten Baum und halten sie fest, wie sich Baum und Bank immer weiter annähern im Laufe der Jahre.

Hier finden sie eine Auswahl an hochwertigen halbrunden Baumbänken zum TOP-Preis:

Baumbank Materialien

Baumbänke gibt es aus verschiedenen Materialien. Die meisten im handel erhältlichen Rundbänke sind aus Holz gefertigt. Außerdem gibt es eine beachtliche Menge an klassischen Baumbänken. Diese sind aus Metall gefertigt und  finden meist in klassischen, nostalgischen Gärten ihren Platz. Das dritte Material für Baumbänke ist Kunststoff. Kunststoff-Baumbänke sind selten zu finden. Sie sind zwar wetterbeständig, aber fügen sich nur schlecht in das Gesamtbild eines schönen Gartens. Weitere Probleme bei dem Material gibt es im Sommer. Auch wenn sie im Schatten stehen, können Plastik-Baumbänke im Sommer sehr warm werden. Daher sind die zu empfehlenden Materialien Holz sowie Metall.

Besonders Tropenhölzer wie Teak bewähren sich seit vielen Jahren. Ihr natürlicher Schutz gegen Witterungseinflüsse macht sie pflegeleicht und unkompliziert. Genauso anspruchslos sind Metallbänke. Sind sie ordentlich verarbeitet und lackiert bzw. pulverbeschichtet benötigen sie nur ein Minimum an Pflege.

Baumbank Bausatz zum selber bauen

Wenn man vorhat, seine Baumbank selbst zu bauen stellen sich zu Beginn zwei Fragen. Soll die Baumbank von Grund auf selbst gebaut werden? (Das bedeutet Holz, Schrauben, Verstrebungen, Farbe etc. werden selbst gekauft) Oder soll ein Bausatz gekauft werden.

Die meisten auf dieser Seite vorgestellten Produkte sind so genannte Bausätze. Man erhält eine unmontierte oder teils vormontierte Baumbank, welche im heimischen Garten dann „fertig“ gebaut werden kann. Der Vorteil dieser Methode liegt klar auf der Hand: Die Planung der Konstruktion fällt komplett weg und auch das auswählen geeigneter Komponenten ist nicht mehr notwendig. Lediglich Werkzeug wird zum Bau der Bank benötigt.

Für den Zusammenbau von Gartenbänken hat sich in der Vergangenheit immer ein gut bestückter Werkzeugkoffer bewährt. Dieser steht auch bei unkonventionellen Problemen immer mit dem passenden Werkzeug zur Seite. Ein Beispiel ist der Mannesmann Werkzeugkoffer. Das 130-Teilige Set ist günstig in der Anschaffung und beinhaltet so ziemlich jedes benötigte Werkzeug.

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Braucht eine Baumbank ein Fundament?

Immer wieder kommt die Frage auf ob eine Baumbank ein Fundament benötigt. Die Antwort hierauf ist individuell und hängt von dem Gewicht der Bank, dem fundamentVerwendungszweck und natürlich von der Beschaffenheit des Bodens ab. Wird die Bank nur für Dekozwecke verwendet um als eine Art Tisch für Blumentöpfe, Vogelhäuser oder Gartenwerkzeug zu dienen ist ein Fundament sicherlich nicht notwendig. Soll sie jedoch regelmäßig für mehrere erwachsene Personen als Sitzgelegenheit dienen kann ein Fundament von Nöten sein. Besonders Baumbänke aus Metall haben häufig nur eine kleine Auflagefläche am Fuß, die bei weichem Boden schnell versinken kann. Ist dies der Fall kann man sich super mit kleinen, flachen Holzbrettern oder Metallplatten helfen. In der Regel eicht das vollkommen aus.

Das Einbetonieren

Häufig hört man von Neukäufern, das diese die Bank gerne einbenonieren möchten. Dieser Schritt ist jedoch eher nicht zu empfehlen. Abgesehen davon, dass ein Betonfundament durchaus die Baumwurzeln beschädigen kann, wird man an dem einem Fundament aus Beton oder Zement eh nicht lange Freude haben. Bäume sind Lebewesen und entwickeln sich, wie jedes andere Lebewesen, auch weiter. Im Laufe der Zeit werden die Wurzeln das Fundament ohnehin anheben und/oder zerstören.

Fazit

Daher lautet der beste Rat, eine geeignete Stelle mit hartem Boden aufzusuchen, eventuelle Auflageflächen der Baumbankfüße zu maximieren und die Bank vielleicht nicht mit zu vielen Personen zu überlasten. Hält man sich an diese Regeln ist ein Fundament nicht nötig.

Baumbänke im Winter richtig schützen

Baumbänke aus Holz schützen

Eine gut imprägnierte Baumbank aus Holz, zum Beispiel mit Holzöl benötigt eigentlich keine besonderen Maßnahmen um im baumbank im winter schützenWinter geschützt zu sein.
Wer jedoch besonders viel Wert auf einen langen, unversehrten Erhalt seiner Baumbank legt und diese vor herabfallenden Teilen und Tieren schützen will, kann sich einer Abdeckplane bedienen. Bekannt sind diese Planen vom Brennholz, welches ebenfalls im Winter geschützt wird. Bereits für ein paar Euro bekommt man eine brauchbare Abdeckplane aus PE-Material im Internet. Je nach Form und Art der Baumbank kann es aber sein, dass die Plane zurecht geschnitten werden muss. Gerade bei den runden 360°-Bänken kommt man um ein Schneiden der Plane nicht herum. Ebenfalls können die Planen mit Ösen erworben werden, welche ein festzurren der Planen ermöglichen. Enthält die Abdeckplane keine Ösen, kann man diese nachträglich mit einer Ösenzange selbst hinzufügen.

Schutzhüllen müssen nicht immer hässlich sein

Wer seinen Garten auch im Winter als ein „Design-Objekt“ ansieht, muss nicht zwangsläufig auf die klassischen grünen oder grauen Schutzhüllen zurückgreifen. Mittlerweile gibt es im Handel schon bedruckte Schutzhüllen die einiges hermachen. Ob in verschiedenen Farben oder zum Beispiel in Lilien-Optik kann man hier mittlerweile schon einiges bekommen. Auch transparente Hüllen sind kaufbar, durch die man die Baumbank auch während der dunklen Jahreszeit beobachten kann.

Baumbänke aus Metall schützen

Ist die Baumbank aus Metall, gibt es andere Dinge beim Winterschutz zu beachten. Langanhaltende Nässe kann bei Metall zu Rost führen. Ist die Bank zum Beispiel aus Eisen und schlecht lackiert oder bereits älter kann Rost die Folge sein. Daher sollte man darauf achten, dass die Bank eine stets intakte Lackschicht hat. UV-Strahlung, Wärmeschwankungen und Feuchtigkeit sorgen oft dafür, dass in die Jahre gekommener Lack abplatzt und den Weg für den Rost frei legt.
Wenn die Lackierung der Bank bereits in die Jahre gekommen ist kann man auch über einen grundlegenden Neuanstrich nachdenken. Hierfür wird der komplette alte Lack abgeschlffen um eine perfekte Basis für den Neuanstrich zu schaffen. Anschließend werden die kleinsten Rest mit einem speziellen Metallreiniger abgetragen. Ist die nun „rohe“ Baumbank trocken, kann der Anstrich mit dem gewünschten Metall-Schutzlack beginnen. Besonders hochwertige Produkte kann man von der Firma Hammerite erwerben. Mit diesen Schutzlacken kann man seine Baumbank schon für unter 50€ ein komplett neues, frisches Aussehen verschaffen und zusätzlich für die nächsten Jahre winterfest machen.

Baumbank Pflege mit Holzöl

Grundlegendes zu den Holzölen

Bei den Holzölen gibt es 3 verschiedene Arten.Grundlegend unterscheidet man diese an ihrer Trockenheitsstufe. Hier gibt es trocknende Öle , nichttrocknende Öle und halbtrocknende Öle.holzöl
Beispiele für trocknende Öle sind: Leinöl, Tungöl oder auch das Walnussöl.
Sie trocknen bzw. verharzen auf Grund Ihres Anteils an ungesättigten Fettsäuren. Dieser Anteil lieg bei trocknenden Ölen meist bei über 50%.
Zu den halbtrocknenden Ölen zählen Distelöl, Hanföl, Rapsöl, Sesamöl oder Sojaöl mit einem Anteil an ungesättigten Fettsäuren von ca. 20-50%.
Zuletzt sind dann noch die nichttrocknenden Öle. Beispiele für nichttrocknende Öle sind Olivenöl, Erdnussöl, Rizinusöl, Mandelöl oder  unter Anderem auch das Haselnussöl. Je höher der Anteil an ungesättigten Fettsäuren also ist, desto besser trocknen die Öle im Nachhinein auch aus.

Wer ein gutes Holzöl mit top Preis-Leistung sucht von dem man lange etwas hat sollte das Bangkirai ÖL von Xyladecor probieren

Das richtige Holzöl für die Baumbank

Da wir später ja auf der Bank sitzen wollen, ohne danach transparente oder fettige Kleidung zu haben, brauchen wir für die Baumbank natürlich ein trocknendes Öl. Die Wahl des passenden Öls sollten vorher Folgende Dinge beachtet werden:

Unbehandelte Öle

Ist es wichtig, dass komplett unbedenkliches Öl verwendet wird sollte man auf ein  unbehandeltes Öl zurückgreifen. Dieses kann ruhig im Supermarkt oder im Internet gekauft werden und lässt sich hier in der Lebensmittelabteilung finden. Die Öle der Wahl sollten hier Leinöl oder das Walnussöl sein. Diese Lebensmittel haben sich auch im Praxistest als kompetente Holzöle bewiesen.

Greift man auf solche unbehandelten Öle zurück, muss man in Kauf nehmen, dass die Trockenzeit dennoch etwas länger dauern kann als bei behandelten Ölen. Bei der Trocknung unbehandelter Öle sollte man mindestens einen Tag in Kauf nehmen. Dies dauert zwar 3 bis 4 mal länger als bei den behandelten Ölen doch es gibt noch einen weiteren wesentlichen Vorteil: Die kaltgepressten unbehandelten Öle ziehen wesentlich länger und tiefer in das Holz der Baumbank ein als ihre behandelten Gegenstücke. Wenn man die Baumbank also mehrmals mit einem unbehandelten Öl „imprägniert“, bekommt man am Ende eine viel widerstandsfähigere Bank. Gerade, weil die Banken ungeschützt im Garten stehen, kann dieses Verfahren durchaus Sinn machen.

Auch wenn es sich komisch anhört, muss man auch bei dem Umgang mit unbedenklichen Lebensmittelölen Vorsichtig sein. Dies hat jedoch weniger mit dem Öl oder der Baumbank selbst zu tun sondern vielmehr mit dem Lappen, der zum Auftragen des Öls verwendet wurde. Da beim Trocknungsprozess Sauerstoff aufgenommen wird und dabei Wärme entsteht können die zum Auftragen verwendeten Lappen oder Tücher unter ungünstigen Umständen eine Brandgefahr darstellen. Es sollte also unbedingt darauf geachtet werden, dass nach dem Ölen der Baumbank alle Lappen und Tücher gereinigt werden und ausgebreitet trocknen können.

Profi-Tipp: Ist ein glänzendes Finish der Baumbank gewünscht, kann unbedenkliches Standöl als letzte Schicht aufgetragen werden.

Behandelte Öle

Wenn es bei der Trocknung etwas schneller gehen soll und auch der Umweltfaktor eine nicht ganz so große Rolle spielt, kann zum Ölen der Baumbank auch ein behandeltes Öl genommen werden. Behandelte Öle enthalten Stoffe die dazu beitragen, dass das Öl schneller austrocknet. Diese Stoffe werden im Fachjargon „Sikkative“ genannt und sorgen dafür, dass die Öle meist innerhalb von 7 bis 10 Stunden ausgetrocknet bzw. verharzt sind.

Achtung: Sikkativierte bzw. behandelte Öle glänzen fast immer, nachdem sie ausgetrocknet sind.

 

Holzöl auf die Baumbank auftragen

holzöl mit pinsel auftragenWenn man sich für das passende Holzöl entschieden hat, kann man auch schon starten. Wenn die Baumbank bereits draußen aufgebaut steht, sollte man auf einen schönen Sommertag warten an dem kein Regen oder starker Wind zu befürchten ist. Mit Hilfe eines Lasurpinsels wird das Öl gleichmäßig auf der kompletten Bank aufgetragen bis keine freie Stelle mehr zu sehen ist. Gut hierbei ist, dass man durch die dunkle Verfärbung des Holzes gut erkennen kann, welche Stellen bereits behandelt wurden.

Ungefähr eine halbe Stunde bis Stund nach dem Auftragen kann mit dem Abtragen begonnen werden. Mit einem sauberen Lappen oder Tuch wird die komplette Bankoberfläche abgewischt um Überschüssiges Holzöl abzutragen. Wie oben bereits erwähnt reagiert das Holzöl mit Sauerstoff um auszuhörten. Daher sollte die Ölschicht auf der Holzbank nicht zu dick sein.
Wenn die Bank bereits unter einem Baum steht sollte darauf geachtet werden, dass keine Blätter oder Äste auf die behandelte Fläche fallen.

Ist die erste Schicht Öl nach ca. einem Tag getrocknet, kann der oben beschriebene Vorgang wiederholt werden. Bevor erneut geölt wird, sollte aber kontrolliert werden ob die erste Schicht bereits trocken ist. Durch hohe Luftfeuchtigkeit und andere Faktoren, kann dieser Prozess auch manchmal länger als einen Tag dauern. Das Ölen der Holzbank sollte 3-4x wiederholt werden. Danach ist sie bereit für die Witterungseinflüsse des deutschen Wetters 😉